BACHCHOR LEIPZIG AN DER NIKOLAIKIRCHE

NIKOLAIKANTOR JÜRGEN WOLF


Projekte 2013

Bach: Matthäuspassion / Weihnachtsoratorium / Motetten / Kantaten

Bruckner: Te Deum

Motetten von Brahms, Rheinberger, Franck


Chorprobe

Dienstag, 19.00 - 21.15 Uhr, Probensaal Ritterstrasse 5, 04109 Leipzig

PROBENPLAN_2013.pdf


Chorlager 2013

1.11. - 3.11. 2013 auf Schloss Windischleuba (Bruckner)


Wir nehmen noch chorerfahrene SängerInnen auf: Kontaktformular








Vokale Kirchenmusik spielt seit je her eine große Rolle an der Leipziger Nikolaikirche. Seit der Reformation bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Nikolaikirche der zweitwichtigste Auftrittsort der Thomaner neben der Thomaskirche. 1723 wurde Johann Sebastian Bach in der Nikolaikirche in sein Amt als Thomaskantor eingeführt, zahlreiche seiner Kantaten, die Johannespassion und Teile des Weihnachtsoratoriums erklangen erstmals in der Nikolaikirche.
Mit dem Amtsantritt Günther Ramins als Thomaskantor 1940 verließen die Thomaner die Nikolaikirche. Um auch weiterhin die Kirchenmusik durch Aufführungen von Vokalwerken zu bereichern, gründete Kantor Johannes Piersig 1945 an der Nikolaikirche einen eigenen Chor, die Kantorei St. Nikolai. Die Leitung des Chores gehört seit dem zu den Dienstpflichten des amtierenden Nikolaikantors. 1959 übernahm Wolfgang Hofmann die Leitung. 1993 wurde Jürgen Wolf in das Amt des Nikolaikantors gewählt. Um die Nikolaikirche als Bachkirche stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken, regte er die Umbenennung des Chores in BachChor Leipzig an, die im Frühjahr 2006 erfolgte. Hauptaufgabe des Chores
ist die Ausgestaltung der Gottesdienste in der Nikolaikirche, daneben finden mehrere Chorkonzerte pro Jahr statt.

Der Schwerpunkt der musikalischen Arbeit liegt dabei im Bereich des Oratoriums. Neben den jährlichen Aufführungen von Bachs Weihnachtsoratorium und einer seiner Passionen erklingen regelmäßig die großen Requiem-Vertonungen von Mozart und Brahms. Zum Repertoire des Chores gehören ebenso Bachs h-moll-Messe und Händels Messias.

Im Bereich der a-cappella-Musik beschäftigt sich der BachChor hauptsächlich mit den Motetten von Brahms, Bruckner und Mendelssohn, daneben aber auch mit moderner Chorliteratur u.a. von Hugo Distler, Benjamin Britten und John Rutter. Der BachChor gestaltet jährlich die OpenAir-Konzerte zum Leipziger Stadtfest mit den Aufführungen von Orffs Carmina Burana und Beethovens 9. Sinfonie.


Vocal music has always been important and shaping for the character of St Nicholas Church in Leipzig. From the Reformation until the first half of the 20th century the Thomanerchor was to sing during services both in St Thomas and St Nicholas Church as well.

In 1723 Johann Sebastian Bach was ceremonially inaugurated as Thomaskantor in St Nicholas Church, many of his cantatas, the St John Passion and parts of the Christmas Oratorio were performed there for the first time.

When Günther Ramin was appointed Thomaskantor in 1940 the Thomaner left St Nicholas Church. To continue the tradition of vocal music in St Nicholas Nikolaikantor Johannes Piersig founded a new choir in 1945, the Kantorei St. Nikolai. Since then conducting the choir belongs to the duties of the Nikolaikantor. Piersig was followed by Wolfgang Hofmann in 1959. In 1993 Jürgen Wolf was appointed Nikolaikantor. To emphasize St Nicholas Church as „Bach’s church“ he proposed to rename the choir in BachChor Leipzig in 2006. Singing during the services is the main purpose of the choir, besides several concerts are given, particularly oratorios. Annual Bach’s Christmas Oratorio and one of his passions are performed. Furthermore the requiems of Mozart and Brahms, Bach’s Mass in b minor and Händel’s Messiah are played regularly. Moreover the choir also cultivates a-capella-music, especially motets of Brahms, Bruckner and Mendelssohn, but also modern literature for choir by Hugo Distler, Benjamin Britten and John Rutter. Every year the BachChor Leipzig is engaged for open-air concerts during the Leipziger Stadtfest with Orff’s Carmina Burana and Beethoven’s 9. Sinfonie.